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Am 18. Juni war es soweit: Das Zacharias Frankel College, das konservative/Masorti Rabbinerseminar in Potsdam, hat seine erste Absolventin, Rabbinerin Nitzan Stein Kokin, ordiniert. Mehr Informationen, Fotos und Presseberichte finden Sie auf der Webseite des Zacharias Frankel College.





Ende Juni 2017 haben wir unser jährliches Sommerfest gefeiert. Mehrere hundert Gäste versammelten sich im Garten, wo es zahlreiche Spiel- und Bastelstationen für die Kinder gab und sie Lieder und Tänze vorführten. Alle Kinder, Eltern, Nachbarn und Gäste genossen das Buffet und die Gespräche.




Erklärung des Internationalen Masorti/Conservative Judentum
Nachdem die israelische Regierung am Sonntag, 25. Juni 2017, bekannt gegeben hat, den Plan für einen egalitären Gebetsbereich an der Westmauer aufzugeben, erklärt das Internationale Masorti/Conservative Judentum, repräsentiert durch die Rabbinical Assembly, United Synagogue of Conservative Judaism, MERCAZ Olami, Masorti Olami und Masorti Israel (den Rabbinerdachverband, den US-amerikanischen Synagogendachverband, die internationale zionistische Organisation Mercaz, den internationalen Gemeindeverband Masorti Olami und den israelischen Gemeindeverband):
Im Januar 2016 unterzeichnetet die israelische Regierung eine Vereinbarung, an der Westmauer (Kotel) einen egalitären Gebetsbereich einzurichten. Nur 17 Monate später beschloss dieselbe Regierung, diesen Plan aufzugeben. Masorti, mit all seinen Unterorganisationen, bedauert dies zutiefst und sieht dies als ein erneutes Versagen der Regierung, eine Kompromisslösung einzuhalten, die aufgrund jahrelanger Verhandlungen erreicht worden war. Gleichzeitig mit diesem Bruch der Vereinbarung bezüglich der Kotel ist ausserdem ein neues Gesetz geplant, das die offizielle Zuständigkeit für Konversionen (Übertritte zum Judentum) in die Hände des ultraorthodoxen Oberrabbinats legen würde, was wahrscheinlich auch bedeuten würde, dass das Oberrabbinat Macht über die Umsetzung des Rückkehrgesetzes (das jedem Juden das Recht auf israelische Staatsangehörigkeit garantiert) erhielte. Ähnliche Versuche wurden schon in der Vergangenheit als äusserst unklug gewertet und stehen im Widerspruch zu den zionistischen und demokratischen Werten des Staates. Dies würde immensen Schaden auch für zukünftige Generationen von Juden und Jüdinnen aus aller Welt anrichten. Aufgrund unserer Verbundenheit mit dem Land Israel halten wir den wachsenden Einfluss eines intoleranten religiösen Apparates für eine fundamentale Bedrohung der Zukunft Israels und der Einheit des Jüdischen Volkes. Wir werden nicht ruhen, bis diese Entscheidungen rückgängig gemacht werden und Israel das Versprechen seiner zionistischen Ursprünge erfüllt, wie es in der Unabhängigkeitserklärung heisst: "Die völlige Gleichheit sozialer und politischer Rechte aller Bewohner unabhängig von Religion, Rasse oder Geschlecht zu garantieren" sowie "die Freiheit von Religion, Gewissen, Sprache, Bildung und Kultur."

Religiöse Gleichberechtigung in Israel und Weltweit
Der Kampf für die Gleichberechtigung des nicht-ultra-orthodoxen Judentums in Israel ist in eine neue Phase getreten: Mit Strategien aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung haben Masorti, Reform und "Women of the Wall" am Mittwoch, den 02. November 2016, Rosch Chodesch Cheschwan, Gottesdienste und Toralesungen an der Kotel (Westmauer), sowohl im Frauenbereich als auch auf der allgemeinen Plaza, durchgesetzt.
Dabei kam es zu Rangeleien und wütenden Beschimpfungen durch das Sicherheitspersonal und charedische (ultraorthodoxe) Männer. Innerjüdischer religiöser Pluralismus muss immer wieder erkämpft werden und ist keine Selbstverständlichkeit.
Zahlreiche Initiatoren für die Umsetzung des "Kotel agreement" gehören der Masorti Bewegung an und waren bereits bei uns zu Besuch:
Rabbinerin Idit Lev - von Rabbis for Human Rights
Rabbiner Andrew Sacks - von Masorti Israel
Rabbiner Steve Wernick - Geschäftsführer der United Synagogue of Conservative Judaism
Yizhar Hess - Geschäftsführer von Masorti Israel

Auf der Webseite der Masorti Foundation in den USA können Sie selbst aktiv werden.



Die Webseite des Projektes Dreireligionenkitahaus
ist jetzt online und kann hier aufgerufen werden.

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Freiwilligendienste bei Masorti

Wir freuen uns, auch im neuen akademischen Jahr 2016/2017 Freiwillige aus Belgien, Nordirland, Finnland und der Ukraine für einen Europäischen Freiwilligendienst bzw. ein Freiwilliges Soziales Jahr bei Masorti zu begrüssen!

Hast du Interesse an einem Freiwilligendienst bei Masorti? Dann schick uns deine Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben per Email.
Das Freiwillige Soziale Jahr führen wir in Kooperation mit den ijgd Berlin durch. Mehr Informationen findet ihr hier.

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