Jewish International School –
Masorti Grundschule

Wir – Kinder und Erwachsene –
sind eine lernende Gemeinschaft.

 

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MASORTI

Masorti – wo Fragen von heute jüdischer Tradition begegnen.

Masorti (hebräisch: "traditionell") vertritt innerhalb der jüdischen religiösen Strömungen eine Mittelposition zwischen Reform und Orthodoxie. In den USA wird Masorti "Conservative Movement" genannt. Masorti entstand im 19. Jahrhundert in Deutschland als positiv-historische Schule mit Rabbiner Zacharias Frankel. Damals wurde erkannt, dass mündige Juden in einer modernen Welt neue Fragen an die Tradition stellen, auf die neue Antworten gefunden werden müssen.

 

Jüdisch

Tora und Halacha, - jüdisches Lernen und jüdisches Leben - machen dabei unsere Gegenwart zu einem lebendigen Begegnungspunkt von jüdischer Vergangenheit und jüdischer Zukunft, von Tradition und Erneuerung.
Die sieben Kernprinzipien von Masorti e.V. können hier aufgerufen werden.

Vernetzt

Masorti e.V. trägt mit Bildungsangeboten zur Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland bei.
Dabei arbeitet der Verein mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und seinen Gemeinden und Rabbiner/innen, v.a. den Mitgliedern der Allgemeinen Rabbinerkonferenz, mit Masorti Institutionen in Europa, Israel und den USA und vielen anderen Partnern zusammen.

Lernen

Masorti im deutschsprachigen Europa steht für spannende und inspirierende jüdische Erfahrungen und Lernmöglichkeiten - für jung und alt, Frau und Mann. Masorti lädt jeden Einzelnen ein, sich mit der eigenen jüdischen Tradition auseinanderzusetzen und auf dieser Basis eine Perspektive für eine jüdische Zukunft in Deutschland zu entwickeln.

Organisation

Masorti e.V. – Verein zur Förderung der jüdischen Bildung und des jüdischen Lebens, wurde von Rabbinerin Gesa Ederberg im August 2002 in Berlin gegründet.
1. Vorsitzender:      Mario Marcus
2. Vorsitzender:      Gerhard Baader
Rabbinic Advisor:   Rabbinerin Gesa Ederberg
Geschäftsführung: Cornelia Rieger

Grundschule

Die Jewish International School – Masorti Grundschule ist eine offene Ganztagsgrundschule in Trägerschaft von Masorti e.V. in Charlottenburg-Wilmersdorf

 

Im Mai 2017 traf sich eine Gruppe von Eltern der Masorti Kitas mit Rabbinerin Gesa Ederberg und einigen pädagogischen Visionären: „Wir brauchen eine Masorti Grundschule. Wir brauchen einen Raum, in dem wir mit unseren Kindern so weiter leben und lernen können, wie wir es in den Masorti Kitas erlebt haben.“
Und wir haben es geschafft: Im August 2018 haben wir die Arbeit angefangen, wir sind eine offene Ganztagsschule, eine staatlich genehmigte Ersatzschule!

 

Neue Schule

Wir haben im August 2018 mit 21 Schüler*innen und einem pädagogischen Team mit fünf Personen angefangen zu arbeiten, in zwei jahrgangsübergreifenden Klassenstufen Kl. 1-2 und 3-4.

Seit Anfang Oktober sind wir in unseren wunderschönen Räumen. Wir hoffen, in den nächsten Jahren von einer Etage in das ganze Haus hinein zu wachsen.

Zielgruppe

Zielgruppe der Masorti Grundschule sind jüdische Familien, die sich für ihre Kinder eine Umgebung wünschen, in der Judentum als Selbstverständlichkeit gelebt wird und unterschiedliche kulturelle Herkünfte als Bereicherung und kommunikative Herausforderung betrachtet werden.

Anmeldung

Wenn euer Kind zum Schuljahr 2019/20 schulpflichtig wird, ist es auf jeden Fall notwendig, dass ihr das Kind an der zuständigen Grundschule (in der Nähe der Wohnung) anmeldet. Sobald wir uns kennengelernt haben und einen Vertrag unterschrieben haben, teilt ihr der Schule mit, dass ihr zu uns wechselt.
Genauere Infos zum Prozedere findet ihr hier: https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/bildungswege/grundschule/anmeldung/

Allgemeines Konzept

Zielgruppe der Masorti Grundschule sind „jüdische Familien, die sich für ihre Kinder eine Umgebung wünschen, in der Judentum als Selbstverständlichkeit gelebt wird und unterschiedliche kulturelle Herkünfte als Bereicherung und kommunikative Herausforderung betrachtet werden."

Wir – Kinder und Erwachsene – sind eine lernende Gemeinschaft.

  • Methodenvielfalt:  Klassische Unterrichtsmethoden (Lehrervortrag, Frontalunterricht, Gruppenarbeit und Unterrichtsgespräch) und Handlungsorientierte Methoden (Kooperatives Lernen, Freiarbeit, Wochenplan, Projektarbeit, Offener Unterricht, Stationenlernen, Werkstattunterricht etc. )
  • Binnendifferenziertes Fördern und Fordern. Inklusion, die in jedem Kind das Potential sieht und weckt.
  • Team-Teaching
  • Wir freuen uns über vielfältige Familienformen
  • Bewusster Umgang mit Gendererwartungen ist uns ebenso wichtig wie die Gendergerechtigkeit gerade auch in der jüdisch religiösen Praxis.
  • Unsere vielfältige Stadt ist für uns ein Lernraum, den wir durch Exkursionen erforschen.

 

Tagesrhythmus

  • Ab 7.30 können die Kinder in die Schule kommen.
  • 8.00 -8.15: offener Beginn
  • 8.15-9.45: Erster Unterrichtsblock – normalerweise Deutsch + Mathe
  • 9.45-10.15: Frühstück und aktive Pause
  • 10.15-11.45: Zweiter Unterrichtsblock
  • 11.45-12.30: Mittagessen und aktive Pause
  • 12.30-13.30: Dritter Unterrichtsblock
  • 13.30-14.00: Pause/Ende Halbtag
  • 14.00-15.30: Chugim, Lernprojekte, Musikschulen, Hausaufgabenbetreuung, Sportangebote
  • 16.00-18.00: Weitere Chugim

 

Sprachkonzept

Sprachfähigkeit im umfassenden Sinne ist das Bildungsziel unserer Schule in Deutsch, Hebräisch und Englisch, in jüdischer Tradition, Musik, Kunst und Sachkunde. Unterrichtssprachen sind: Deutsch, Hebräisch, Englisch.

  • Wir arbeiten binnendifferenziert, basierend auf Vorkenntnissen und Lerngeschwindigkeiten.
  • Ganzheitliches Sprachkonzept, Schüler_innen sind 35 Stunden die Woche in der Schule, Unterricht ist 23 x 45 Minuten.
  • Methode der Immersion: Sprache wird benutzt, nicht gelehrt.
  • Von Anfang an Angebote für Muttersprachler_innen in allen drei Sprachen
  • 50 Prozent des Unterrichts (Mathe und Deutsch) findet auf Deutsch statt, 50 Prozent findet auf Hebräisch oder Englisch statt, Projekte sind meist zweisprachig angelegt, sodass Sachinhalte und Sprachinhalte in allen drei Sprachen gelernt werden.
  • Alphabetisierung findet normalerweise zuerst in Deutsch statt, dann Hebräisch. Englisch wird nachgeordnet.
  • Zu Anfang unserer Schulentwicklung legen wir den Schwerpunkt auf Deutsch/Hebräisch, Englisch wird sukzessive wichtiger.

Masorti Konzept

Jüdische Erziehung zielt zentral auf die Vermittlung einer stabilen jüdischen Identität, die sich als dialogfähig mit anderen Identitäten erweist. Existentiell für die jüdische Gemeinschaft waren und sind die Gesprächsfähigkeit mit und der Respekt vor anderen. Grundlegend hierfür ist der Erwerb jüdischer Bildung und sozialer Kompetenzen. Kritische Reflexion, Hinterfragbarkeit des Überlieferten und emotionales Engagement im Rahmen der eigenen Tradition sind wesentliche Voraussetzungen für ein aufgeklärtes religiöses Bewusstsein.

Textstudium: Die Auseinandersetzung mit Gebetstexten („Siddur“) sowie Texten aus hebräischer Bibel und rabbinischer Literatur in altersgemäß didaktisch aufbereiteter Form macht Kinder religiös sprachfähig und ermöglicht die Artikulierung der eigenen Identität im Kontext jüdischer Vielfalt und im interreligiösen und interkulturellen Gespräch über das Judentum hinaus.
Die Texte werden – je nach Fähigkeiten der Kinder – im hebräischen Original oder in Übersetzung erarbeitet.

Gelebte Religion: Eine lebendige Religion – wie auch Tradition und Kultur – wird erlebt und nicht "gelehrt". In unserem Schulalltag erfahren und verinnerlichen die  Schüler_innen ein Eingebundensein in jüdische Traditionen, ihre Vielfalt und ihre Relevanz im Alltag, u. a. durch:

    • Die wöchentliche Kabbalat Schabbat Feier
    • Die Rhythmisierung des Schuljahres durch das Feiern und Gestalten jüdischer Feste
    • Das Lernen und Anwenden jüdischer religiöser Sprache, insbesondere der verschiedenen Berachot (Segenssprüche) bei den Mahlzeiten
    • Die Verwendung jüdischer Begriffe und Symbole, unter anderem als Werte des alltäglichen sozialen Umgangs.
    • Jüdische Identität wird von der gesamten Schulgemeinschaft vermittelt und gelebt.

Das jüdische Profil der Masorti Grundschule orientiert sich an den Sieben Masorti Prinzipien.

Kooperationen

Zusammenarbeit mit anderen ist uns wichtig, wir leben in einer vielfältigen Welt und wollen dies auch unseren Kinder vermitteln, wie es in Pirke Awot heißt: „Weise ist, wer von jedem Menschen lernt“ Wir entwickeln Partnerschaften mit Schulen in Israel und den USA, um uns von den innovativen Konzepten Jüdischen Lernens inspirieren zu lassen. Z.B. mit

Wir arbeiten an Kooperationen mit Museen, Bibliotheken, und vielem mehr. Und natürlich arbeiten wir eng mit den Masorti Kitas und der Synagoge Oranienburger Straße zusammen. Wenn Sie ein spannendes Projekt haben, das Sie mit uns gemeinsam machen wollen, melden Sie sich gerne!

 

Für neue Familien

Die Jewish International School – Masorti Grundschule bietet regelmäßige Elterninfoabende an. Der Besuch eines Infoabends ist Voraussetzung für einen Kennenlerntermin in der Schule. Bitte meldet euer Interesse hier an, mit Namen, Geburtsdatum und Klassenstufe zum nächtsen Schuljahr des Kindes.

Für die Erstklässler*innen ist folgende Info wichtig:
Wenn euer Kind zum Schuljahr 2019/20 schulpflichtig wird, ist es auf jeden Fall notwendig, dass ihr das Kind an der zuständigen Grundschule (in der Nähe der Wohnung) anmeldet. Sobald wir uns kennengelernt haben und einen Vertrag unterschrieben haben, teilt ihr der Schule mit, dass ihr zu uns wechselt. Genauere Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/bildungswege/grundschule/anmeldung/

Nach dem Kennenlerngespräch bietet die Schule Schnuppertage an.

Als offene Ganztagsschule erfordert die Masorti Grundschule für den Nachmittagsbereich zusätzlich die Anmeldung für die Ergänzende Förderung und Betreuung.  Genauere Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/bildungswege/grundschule/anmeldung/

Wir erheben ein einkommensabhängiges Schulgeld. Stipendien sind möglich.

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Schulleben

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